Leistungen für die Prävention

Leistungen zur Prävention der Grundversicherung

Unsere Gesundheit ist wertvoll, deshalb sollte auch der Prävention, den vorbeugenden Massnahmen und der Gesundheitsvorsorge grosse Beachtung geschenkt werden. Prävention kostet schlussendlich weniger als die Krankheit zu bekämpfen, deshalb haben die Krankenkassen Interesse daran, dass die Versicherten gesund bleiben.

In der Grundversicherung sind zahlreiche Leistungen der Prävention mit eingeschlossen, die auch gesetzlich festgehalten sind. Um jedoch sicher zu gehen, müssen die Details am besten mit der Krankenkasse oder dem Arzt abgeklärt werden.

In den Leistungen für die Prävention (Grundversicherung) sind zB eingeschlossen:

  • Impfungen gemäss dem Schweizerischen Impfplan des Bun- desamtes für Gesundheit (BAG) (Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Röteln, Masern, Mumps, Kinderlähmung etc.) für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Versicherte über 65 Jahre sowie Personen, die an schweren Erkrankungen leiden und deshalb eine Grippeerkrankung gravierende Folgen haben könnte, werden kostenlos gegen Grippe geimpft. Kosten für spezielle Reiseimpfungen sowie vorbeugende reisemedizinische Leistungen, wie zB Gelbfieberimpfung oder Malariaprophylaxe werden nicht vergütet.
  • Bei Kindern im Vorschulalter werden acht Untersuchungen zur Kontrolle des Gesundheitszustandes und der normalen Entwicklung bezahlt.
  • Gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen (inklusive Krebsabstrich): diese werden alle drei Jahre vergütet, sofern die zuvor alle zwei Jahre erfolgten Kontrollen ohne Befund waren, ansonsten nach Notwendigkeit.
  • Mammographie zur Erkennung von Brustkrebs: Übernahme einer Untersuchung pro Jahr, wenn Mutter, Tochter oder Schwester an Brustkrebs erkrankt sind oder waren. Ab dem 50. Altersjahr wird alle zwei Jahre eine Untersuchung bezahlt. Allerdings nicht in allen Schweizer Kantonen. Eine diesbezügliche Abklärung sollte am besten beim behandelnden Arzt erfolgen.

Auch hier kommt die Franchise und der Selbstbehalt zur Anwendung. Ob die Leistungen gedeckt werden oder nicht, sollte der “Leistungserbringer“ (Arzt, Therapeut, etc) von sich aus mitteilen, das ist vom Bundesamt für Gesundheit so vorgeschrieben. Führt er oder sie Leistungen durch oder ordnet er Leistungen an, welche nicht zu den Pflichtleistungen der obligatorischen Krankenversicherung gehören, ist er verpflichtet, die Patientinnen und Patienten darauf hinzuweisen.

Wichtig: Alle diese Massnahmen und Leistungen dienen der Prävention und werden von der Grundversicherung bezahlt, auch wenn kein Verdacht auf eine Erkrankung besteht. Sobald es Anhaltspunkte für eine Erkrankung gibt, können die Ärzte Untersuchungen im Rahmen ihres eigenen Ermessens durchführen. Diese werden dann auch von der Grundversicherung getragen.

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