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Das Geheimnis: Warum die Krankenkassenprämien 2017 bis zu 5% ansteigen?

Das Geheimnis: Warum die Krankenkassenprämien 2017 bis zu 5% ansteigen?

Kosten werden auf die Gesamtbevölkerung abgewälzt

Der Krankenkassendachverband Santésuisse rechnet für 2017 mit einem Prämienanstieg von bis 4 bis 5 Prozent. Dies, weil die Besuche beim Arzt immer kostspieliger werden.

Medizinische Behandlung kostet die Patienten immer mehr

Die Erhöhung der Krankenkassenprämien 2017 stoppt nicht. Im Gegenteil — weiterhin steigen die Prämien an. Die genauen Zahlen werden vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) Ende September freigegeben. Trotzdem erkennt man bereits jetzt, dass ein hoher Anstieg stattfinden wird. Santésuisse rechnet für 2017 mit einer Erhöhung der Krankenkassenprämien von 4 bis 5 Prozent.

Die Last liegt auf der Bevölkerung

Die Prämienerhöhung war vorhergesagt. Santésuisse-Direktorin Verena Nold meinte im Interview mit Radio SRF, dass der Anstieg sich an die Erhöhungen der vergangenen Jahre halten würde. Die Prämien laufen den Löhnen davon, und für die Schweizer Versicherten wird die finanzielle Last immer grösser. Durch die Kopfprämien würden die steigenden Gesundheitskosten auf die Gesamtbevölkerung übertragen werden, sagte Sandra Kobelt von Santésuisse.

Krankenkassenprämien 2017 - Diese Gründe haben Einfluss

Technologischer Fortschritt im Gesundheitswesen sowie auch die Alterung der Bevölkerung verleihen den hohen Kosten noch einen Schwung. Santésuisse-Direktorin Nold meinte auch, dass die Leute immer mehr zum Arzt gehen. Diese Arztbesuche werden zur selben Zeit teurer, weil in ärztlichen Berechnungen immer mehr Leistungen in Abwesenheit des Patienten anfallen: z.B. ein Aktenstudium, die interdisziplinäre Besprechung von Patientenfällen oder Telefonate mit Familienangehörigen.

Behandlungen werden immer komplexer — so erklärte ein Vertreter der Ärztevereinigung FMH den Anstieg dieser Tarifpositionen.

Billigere Kantone müssen nachholen

Nach den Vorhersagen werden besonders die ländlicheren Kantone an hohen Krankenkassenprämien 2017 leiden. Tendenziell steigen die Kosten in billigeren Kantonen schneller als in teuren Kantonen wie Basel-Stadt, Genf und Waadt. Santésuisse sieht hier einen Nachholeffekt: Kantone, die zuvor weniger Geld in das Gesundheitswesen gesteckt haben, investieren nun mehr. Und die Grenze bei der Beanspruchung von medizinischen Dienstleistungen in den teureren Kantonen könnte ebenfalls erreicht sein: Patienten, die schon viel beim Arzt sind, verlangen nicht noch mehr Behandlungen.

Bis Ende Juli müssen die Krankenkassenprämien 2017 festgelegt und dem BAG zur Überprüfung abgegeben sein. Das BAG prüft danach aufgrund von Kostenprognosen, Vergleichen zwischen den Kassen und Erfahrungswerten die eingegebenen Budgets. Im Herbst werden die durchschnittlichen Prämien angekündigt.

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