News rund ums Thema Krankenkasse 2019/2020

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Das Geheimnis: Warum die Krankenkassenprämien 2017 bis zu 5% ansteigen?

Das Geheimnis: Warum die Krankenkassenprämien 2017 bis zu 5% ansteigen?

Kosten werden auf die Gesamtbevölkerung abgewälzt

Der Krankenkassendachverband Santésuisse rechnet für 2017 mit einem Prämienanstieg von bis 4 bis 5 Prozent. Dies, weil die Besuche beim Arzt immer kostspieliger werden.

Medizinische Behandlung kostet die Patienten immer mehr

Die Erhöhung der Krankenkassenprämien 2017 stoppt nicht. Im Gegenteil — weiterhin steigen die Prämien an. Die genauen Zahlen werden vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) Ende September freigegeben. Trotzdem erkennt man bereits jetzt, dass ein hoher Anstieg stattfinden wird. Santésuisse rechnet für 2017 mit einer Erhöhung der Krankenkassenprämien von 4 bis 5 Prozent.

Die Last liegt auf der Bevölkerung

Die Prämienerhöhung war vorhergesagt. Santésuisse-Direktorin Verena Nold meinte im Interview mit Radio SRF, dass der Anstieg sich an die Erhöhungen der vergangenen Jahre halten würde. Die Prämien laufen den Löhnen davon, und für die Schweizer Versicherten wird die finanzielle Last immer grösser. Durch die Kopfprämien würden die steigenden Gesundheitskosten auf die Gesamtbevölkerung übertragen werden, sagte Sandra Kobelt von Santésuisse.

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Übermässiger Prämienanstieg der Krankenkassenprämien 2017

Bundesrat Alain Berset sagte vor kurzem, dass sich die Kostenzunahme im Gesundheitswesen wegen der Alterung der Gesellschaft und des Fortschritts in der Medizin nicht stoppen, jedoch dämpfen lasse. Schockartige Erhöhungen der Krankenkassenprämien zu vermeiden sei sein Ziel.

Krankenkassenprämien 2017

Hat der Bundesrat sein Ziel erreicht?

Gemäss dem neusten Kostenmonitoring des Bundesamts für Gesundheit (BAG) haben die Kosten pro Grundversicherten im ersten Quartal dieses Jahres um 2,3 % im Vergleich mit dem ersten Quartal des vorigen Jahres zugenommen.

Eine andere Zahl hat der Krankenkassenverband Santésuisse bekanntgegeben, und zwar einen Anstieg von 3,8%.

Wenn man jedoch nur jene Behandlungen berücksichtigt, welche im ersten Quartal des laufenden Jahres durchgeführt wurden, sind die Kosten gemäss dem Bundesamt für Gesundheit eigentlich um 7,7 % gestiegen. Diese Kostenzunahme wird von Experten mit „sehr beunruhigend“ bis „krass“ bezeichnet.

Laut Santésuisse-Direktorin Verena Nold liegt die Hauptursache des Kostenschubs darin, dass die Ausgaben für ambulante Spitalbehandlungen und für Behandlungen in Arztpraxen stark ansteigen.

Es gibt laufend mehr Ärzte mit eigener Praxis und mehr Gruppenpraxen. Immer mehr Ärzte und Spitäler verrechnen zudem sogenannte «Leistungen in Abwesenheit des Patienten». Ob diese tatsächlich erbracht wurden oder nur vorgeschoben sind, ist für die Kassen schwer zu kontrollieren. Sie vermuten in vielen Fällen Betrug.

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